Neufahrner Mühlsee hat eine neue "Insel"
26.04.2011 von Benjamin Bäcker
Die erste Bewährungsprobe hat das Eiland inmitten des Sees jedenfalls bestanden: In Anzug, Krawatte und Schwimmweste setzte Bürgermeister Rainer Schneider zusammen mit Bauhofleiter Wolfgang Huber am Donnerstag im Boot der Wasserwacht als Erster auf das Eiland über. Ein Unterfangen, das bei dem alten kippeligen und morschen Holzvorgänger als gewagt betrachtet worden wäre. Doch jetzt: Kein Problem. Die fünf auf fünf Meter große, in Modulbauweise zusammengesetzte Insel ist mit zwei Seemannsankern befestigt und hat ausreichend Auftrieb, um noch etliche Besucher mehr aufzunehmen.
Ursprünglich als Arbeitsinsel für die Industrie entwickelt, verfügt die so genannte „Jetflow“-Plattform über eine weitgehend geriffelte, rutschfeste Oberfläche und 25 Jahre Garantie. Die Eckaufdoppelung dient als Sitzgelegenheit - oder als Absprungfläche ins kühle Nass. Weil Halterungen nicht mitgeliefert wurden, kann die dazugehörige Rutsche, wie Bauhofleiter Wolfgang Huber betonte, aber erst „in ein bis zwei Wochen“ aufgebaut werden. Immerhin: Da die Plattform frostsicher ist, muss sie auch im Winter nicht abgebaut werden.
Rund 16 900 Euro hat die Gemeinde Neufahrn in die Sicherheit der Badegäste investiert. Denn die alte Holzinsel Marke Eigenbau war, wie Huber ausführte, „nicht sicherheitsrelevant konzipiert“ und hinterließ bei den einen oder anderen Badegästen Hautabschürfungen und Schiefer.
Quelle: Merkur Online
